Dank mal! in Lübben

© Foto: Franziska Dorn
Veröffentlicht am Fr., 24. Aug. 2018 17:29 Uhr
Aktuelles

Ein Banner mit der Aufschrift „Ich bin ein Dank mal.“ hängt seit Freitagvormittag in Lübben am Kirchturm. Der Kirchenkreis Niederlausitz ruft zum Dankesagen auf und jeder kann mitmachen. 

„Hast du heute schon Danke gesagt für all die schönen Sachen?“, singen Vera, Nikita, Leon, Liam und die anderen im Chor auf dem Lübbener Marktplatz. Im Hintergrund sieht man, wie die Feuerwehrleute mittels Hebebühne ein blau-weißes Banner am Kirchturm befestigen. Die Kinder der evangelischen Kita „Paul Gerhardt“ in Lübben geben mit ihrem fröhlichen Lied den Auftakt für die Herbstkampagne des evangelischen Kirchenkreises. Im Mittelpunkt steht das Danken. Der Satz ‚Ich bin ein Dank mal.‘, der in großen Lettern auf dem Banner zu lesen ist, weist auf Kirchen als Orte des Dankens hin. Zugleich steckt in dem Wortspiel die Aufforderung, Danke zu sagen. „Wir Christen sagen, der Dank ist das Ja zum Leben und damit zu Gott. Wer nicht dankbar lebt, kann auch nicht fröhlich leben“, sagte Superintendent Thomas Köhler. Dazu gehöre auch der alltägliche Dank an die Mitmenschen. Manchmal komme der etwas zu kurz. 

In den kommenden Wochen soll es weitere Banner geben. An den Kirchen in Schönwalde, Lübbenau, Calau, Riedebeck, Duben, Finsterwalde, Sonnewalde und Schilda will man zum Dankesagen ermuntern. „Auf unserer Internetseite dank-mal.de findet man Wissenswertes rund um das Danken. Dort sowie in den sozialen Netzwerken des Kirchenkreises Niederlausitz gibt es außerdem die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Es gibt viele Gründe, mal einfach Danke zu sagen, auch außer der Reihe. Wer möchte, kann mit einem Danke-Schnappschuss, einem Statement oder einen anderen persönlichen Beitrag dabei sein. Wir freuen uns auf die Einsendungen“, sagt die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Franziska Dorn. Ein weiterer Bestandteil der Kampagne werde ein geistlicher Impuls von Superintendent Thomas Köhler sein, der kurz vor dem Erntedankfest am 7. Oktober in Form eines Briefes jedes evangelische Kirchenmitglied erreichen werde. Den Anfang macht am Freitagmorgen jedenfalls Werner Kuhtz von der evangelischen Kirchengemeinde. Er dankte der Stadt Lübben und den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz am Kirchturm.  

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