Fusion der Kirchenkreise nimmt letzte Hürde

Veröffentlicht am Mo., 25. Mär. 2019 10:15 Uhr
Aktuelles

Mit der Entscheidung der Kreissynode des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg am vergangenen Samstag steht einer Eingliederung des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg in die Kirchenkreise Cottbus und Niederlausitz nichts mehr im Weg. Eine eindeutige Mehrheit der Synodalen hatte Samstagvormittag in Drebkau einer Neuordnung der drei Kirchenkreise zugestimmt. Die Pläne sind von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des Propstes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Christian Stäblein, in den vergangenen zwölf Monaten erarbeitet worden. Vorausgegangen war die Aufforderung der Kirchenleitung über eine Neuordnung nachzudenken. Drei mögliche Varianten wurden vorgeschlagen: die Zusammenführung aller drei Kirchenkreise, das Eingliedern des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg in den Kirchenkreis Cottbus sowie eine Neugliederung entlang der Landkreisgrenzen. Hintergrund sind die geringe Gemeindegliederzahl von etwa 10.000 im Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg sowie das reguläre Ende der zehnjährigen Dienstzeit aller drei Superintendenten innerhalb der kommenden zwei Jahre. Als letzte der drei betroffenen Kreissynoden hat Senftenberg-Spremberg ihr positives Votum für die dritte Variante gegeben. Damit gilt die Fusion zum 1. Januar 2020 als sicher. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Kirchenleitung der Landeskirche. Die habe nach Aussagen der drei Verhandlungsführer Superintendentin Ulrike Menzel für den Kirchenkreis Cottbus, Superintendent Thomas Köhler für den Kirchenkreis Niederlausitz und Pfarrer Hans-Christoph Schütt für den Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, ihre Zustimmung bereits signalisiert. Ebenso wird ein positives Votum des Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz für die Eingliederung der Kirchengemeinden Lautawerk und Lauta-Dorf erwartet. Mit der Neuordnung gehen keine Stellenstreichungen oder Personalveränderungen einher.  

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