Nach langer Verlobungszeit endlich Hochzeit

© Foto: Franziska Dorn
Veröffentlicht am Mo., 19. Aug. 2019 08:50 Uhr
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Seit dem 1. April sind die Kirchengemeinden Goßmar, Sonnewalde, Schönewalde und Großkrausnik zur evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Sonnewalde vereint. Am Samstag wurde das mit einem Fusionsfest gefeiert. 

Was auf dem Papier vollzogen wurde, war längst gelebte Praxis. Die Menschen in den Kirchengemeinden sind in den letzten Jahren enger zusammengerückt. „Nach einer langen Verlobungszeit kommt nun die Hochzeit“, formuliert es Thomas Bubner vom Gemeindekirchenrat in dem musikalischen Festgottesdienst. „Bei einer Fusion gibt man immer ein Stück auf, aber man fokussiert sich auf die Zukunft. Unsere Botschaft kann Veränderungsprozessen standhalten. Bereits Martin Luther sprach von einer Kirche, die einem ständigen Wandel unterliegt“, sagte Pfarrer Maik Hildebrandt in seiner Predigt. Er wählte das Bild vom Schirm, unter dem sich alles vereint. Was jede Gemeinde mitbringt, kann sich sehen lassen. In Zeckerin gibt es eine restaurierte Kirche. Schönewalde bringt neben der kleinen Kirche ein Pfarrhaus mit, das als Ort für Kinderfreizeiten dient. In Wehnsdorf im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es zwar wenige, aber sehr engagierte Christen. Großkrausnik bereichert mit einem aktiven Frauenkreis. Eine gute Partie ist Goßmar mit einer soliden Haushaltslage, vielen Hektar Land und dem Kirchenchor. In Sonnewalde bündeln sich im Pfarrhaus die Christenlehre, der Posaunenchor und der Konfirmandenunterricht. „Mit Gott als Schirmherren werde aus dieser Verbindung etwas Gutes werden“, sagte Hildebrandt. Auch wenn man sich mehr Hochzeitsgäste gewünscht hätte, war es ein gebührendes Fest mit gemütlichem Ausklang auf dem Hof des Pfarrhauses, gutes Essen und schwungvolle Musik vom Goßmarer Kirchenchor und den Posaunen aus Sonnewalde inklusive. 

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