Posaunenklänge in Doberlug-Kirchhain

Veröffentlicht am Do., 5. Sep. 2019 13:25 Uhr
Aktuelles

Mit einem Konzert in der Kirchhainer Stadtkirche St. Marien ist am vergangenen Samstagnachmittag der Kreisposaunentag des Kirchenkreises Niederlausitz zu Ende gegangen. Etwa 40 Bläserinnen und -bläser spielten unter der Leitung von Landesposaunenwartin Barbara Barsch klassische und zeitgenössische Werke. Bereits in den Vormittagsstunden waren Posaunenklänge aus der Kirche und dem Gemeindesaal zu hören. Orchestermusikerin Andrea Müller aus Plessa und der Landesposaunenwart Michael Dallmann aus Berlin hatten zu Workshops eingeladen. Körperhaltung, Atmung, Ansatztechniken: Damit dem Instrument ein guter Ton entlockt werden kann, ist Vieles zu beachten. Gerüstet waren die Laienmusiker damit nicht nur für das Konzert mit etwa 80 Gästen am Nachmittag. „Der jährliche Probentag wird neben anderen Weiterbildungsangeboten gern angenommen. Schließlich sind die Bläserinnen und Bläser das ganze Jahr im Einsatz. Das besondere Erlebnis, in einer großen Bläsergruppe zu musizieren, kommt außerdem dazu“, sagt Kantor Andreas Jaeger. Teilgenommen hatten Mitglieder der Posaunenchöre Calau, Lübbenau, Lübben, Straupitz, Gießmannsdorf, Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Trebbus und Sonnewalde. Das Format ist ein Angebot des Posaunendienstes in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Posaunenchöre begleiten nicht nur Gottesdienste musikalisch. Sie sind auf Straßen und Plätzen, in Altersheimen, bei Geburtstagen und Beerdigungen zu hören.   

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