Kirchengemeinden erinnern an friedliche Revolution

Veröffentlicht am Fr., 6. Sep. 2019 19:40 Uhr
Aktuelles

Im Kirchenkreis Niederlausitz erinnern Kirchengemeinden mit Veranstaltungen an die Wendereignisse vor 30 Jahren. 

Am 24. September wird der Theologe Martin-Michael Passauer Gast bei der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Lübben sein. Er wird mit Lübbener Zeitzeugen über die Ereignisse im Herbst 1989 sprechen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Richard-Raabe-Haus in der Paul-Gerhardt-Straße 2. „Wie könnte es zu einer Wiedervereinigung kommen und für wann ist sie wahrscheinlich?“ So lautete die Frage, die die Abiturientin Elke Brumm im Frühjahr 1989 an 45 Personen, darunter Brieffreunde aus Frankreich, Polen, den USA und Algerien stellt. Alle lieferten sehr unterschiedliche Antworten. Keiner ahnte, dass sich diese Frage nur fünf Monate später selbst beantworten würde. Elke Brumm hat aus dem Inhalt der Umfrage ein Theaterstück mit dem Titel „Die Mauer wird noch in 100 Jahren stehen“ entwickelt, das am 3. Oktober Laien unter Leitung von Ute Köhler in der Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben auf die Bühne bringen werden. Beginn ist 19 Uhr. 

In Doberlug-Kirchhain erinnert am 24. Oktober die evangelische Kirchengemeinde im Ortsteil Kirchhain an 30 Jahre friedliche Revolution. Es ist der Pfarrer im Ruhestand sowie Ehrenbürger der Stadt Doberlug-Kirchhain, Rainer Schröder, zu Gast. Er will mit einem Vortrag und im Gespräch mit den Gästen an die Zeit der Wende in Doberlug-Kirchhain erinnern. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Gemeindesaal in der Kirchstraße 3.  

Und schließlich wird in der Finsterwalder Trinitatiskirchengemeinde die diesjährige Friedensdekade zwischen dem 10. und 20. November im Zeichen der Wende stehen. Dort stellt man bei einem Gesprächsabend am Montag, dem 11. November gemeinsam mit Zeitzeugen die Frage, was die Menschen damals bewegte und was davon heute wichtig ist.  

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