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Sommerkonzert

24
AUG

Datum Samstag, 24. August 2019, 16:00 Uhr
Ort
Dorfkirche Fürstlich Drehna, 15926 Luckau, Deutschland
Mitwirkende
Kammerchor Cantemus
Preis
Eintritt frei, Spende erbeten

„O Täler weit, o Höhen“ – Cantemus singt in den Spätsommer

Der Luckauer Kammerchor Cantemus führt am 24. August ab 16 Uhr in der Kirche Fürstlich Drehna unter der Leitung von Peter Lippold sein diesjähriges Sommerprogramm „O Täler weit, o Höhen“ mit Chormusik aus sechs Jahrhunderten auf. Damit springen die Sänger für ein eigentlich geplantes Konzert des Niederlausitzer Kammerensembles ein, das leider abgesagt werden musste.

Einen Schwerpunkt des Konzertes bilden Werke der Romantik und zeitgenössische Chormusik. Titelgebend ist das bekannte Lied von Felix Mendelssohn Bartholdy „O Täler weit, o Höhen“ nach Worten von Joseph von Eichendorff. Darin beschreibt der Dichter die Natur als wahren, heilsamen Hort im Gegensatz zur „geschäftigen Welt“. Ähnlich thematisiert auch Paul Heyse in der „Waldesnacht“, vertont von Johannes Brahms, die willkommende und beruhigende Wirkung des Waldes „nach dem lauten Weltgewühle“.

Mit dem in seiner Schlichtheit beeindruckenden Gotteslob in „Deine Gedanken, o Gott“ des schwedischen Komponisten Sven David Sandström, dem vom ehemaligen Luckauer Kantor Joachim Klebe rasant vertonten 92. Psalm „Das ist ein köstlich Ding“ und dem aus einer Handschrift aus dem Kloster St. Gallen aus dem 8. Jahrhundert überlieferten Text „Ubi caritas“ in einer Vertonung des Norwegers Ola Gjeilo macht Cantemus einen vielseitigen Ausflug in die moderne Chormusik.

Ebenfalls in die Kategorie der modern komponierten geistlichen Lieder fällt das „Salve Regina“ aus den „Drei geistlichen Gesängen“ von Rolf Lukowsky. Der Lieblingskomponist der Cantemus-Sänger ist auch mit der äußerst launigen Vertonung der Geschichte vom Jäger, „der längs dem Weiher ging“, im Programm vertreten. Weitere Tanz- und Volkslieder beschließen diesen Teil des Konzertes. 

Am 7. September um 18 Uhr eröffnet Cantemus zudem in der Nikolaikirche die Luckauer Altstadtnacht. Dann erklingt abermals, nach dem Konzert mit den Rhein-Main-Vokalisten im Frühsommer, das doppelchörige Deutsche Magnificat „Meine Seele erhebet den Herren“ von Heinrich Schütz. Den Lobgesang Marias aus dem Lukasevangelium hat der Komponist überaus bildhaft und eingängig vertont – das Stück ist eines der beliebtesten Werke von Heinrich Schütz.

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